Brombeeren und Bananen haben einiges gemeinsam, zumindest wenn es um Smartphones geht: Beide reifen beim Kunden. Besonders beziehe ich mich dabei auf die neueste Errungenschaft von Nokia, das E90, das im bewährten Formfaktor der Communicator-Serie die 9300/9500 Serie ablösen, und Nokia so wieder an die Spitze des Smartphone-Throns katapultieren soll. Mit von der Partie, eine ganze Palette von Pushmail-Diensten, angefangen von der Nokia-eigenen Intellisync Plattform über das von Windows-Mobile Geräten bekannte Active-Sync bis hin zu dem Vater aller Push-Dienste Blackberry

Pushmail gehört zu den Killerapplikationen für mobile Datendienste, nicht nur in den USA begegnen einem ständig hilflos umhertorkelnde Menschen, deren mangelnde Aufmerksamkeit bei näherer Betrachtung nicht dem Alkohol, sondern dem Versuch – im Laufen Tasten zu treffen, deren Fläche nur einen kleinen Bruchteil einer Fingerkuppe ausmachen, oder gar im Laufen mit einem winzigen Stift ihre krakelige Handschrift auf dem Display eines PDAs zu verewigen. Auch im Business-Bereich sind die Vorteile von Push-Diensten längst angekommen, Aussendienstler und Executives bekommen nicht nur Ihre EMails in Echtzeit, wo immer sie sind, sondern auch Terminkalender und Adressbestand sind immer up to date auf dem Stand der auch auf dem Server in der Firma hat, so entfallen Terminabstimmungen fast komplett.

Hier ist das Nokia E90 mit seinem Symbian Betriebssystem und seiner Bauform gleich doppelt im Vorteil. Nicht nur werden alle wesentliche Push-Dienste unterstützt, die Tastatur ist zudem wesentlich größer und besser bedienbar bei allen anderen Geräten, die älteren Commies einmal ausgeschlossen. Doch wo Licht ist, da bleibt Schatten meist nicht aus. Als mein E90 ankam war der Blackberry-Client noch nicht fertig gestellt, kein Problem, mal sehen was Active-Sync so bietet, immerhin haben wir ja einen Exchange-Server 2003 der das unterstützt. Die erste Enttäuschung war in dieser Konstellation der MailForExchhange-Client, den Nokia auf seinen Business-Software-Seiten gratis anbietet, wollte sich partout nicht mit unserem Exchange-Server verbinden. Und das obwohl der Link zu allen Windows Mobile Geräten ganz ohne Probleme klappt. Der nächste Versuch war dann RoadSync von DataViz, das mir noch aus 9500er Zeiten ein Begriff war. Hier klappte der Connect, auch wenn die Adress- und Kalenderdaten nur zeitnah und nicht in Echtzeit synchronisiert wurden.

Inzwischen gibt es den Blackberry-Connect Client direkt auf den Seiten von Nokia Business… to be continued…

2 thoughts on “Von Brombeeren und anderen Bananen

  1. Für Push-E-Mail light tut es der Standardmailclient des E90 auch ganz gut, wenn man ein IMAP Idle fähiges E-Mail Account hat…sonst ProfiMail drauf, und Mails alle 5 Minuten checken lassen, schont Batterie, Datenvolumen und ist fast Push 😉

  2. Wenns nur um die Mails geht dann reicht auch ohne Push-Mail m.E. der Standardclient, denn auch der kann im Intervall Mails abholen. Aber die richtigen Push-Mail-Lösungen können ja weit mehr als nur Mails. Kontakte und Kalender sind hier ebensowichtig und da gibt es (noch) keine Alternative. Mal sehen was Blackberry mit dem „Virtual Blackberry“ bringt – also ob z.B. Aufgaben und Notizen dann auch noch synchron gehalten werden können.

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