Bye Bye San Diego, die südlichste Küstenstadt Kaliforniens war für uns kein besonderes Highlight und so freuen wir uns auf die Tour gen Osten, auch wenn die Strecke bis Kingman doch eine lange Fahrt bedeutet, mehr als 400 Meilen und 7 Stunden Fahrt stehen auf dem Programm, da bleibt nicht viel Zeit für Besichtigungen. Doch die Landschaft ist Highlight genug, schon früh morgens geht es erst ein Stück in Richtung Norden und dann in Richtung Osten über die Berge und rein in die Anza-Borrego Wüste. In weniger als 200 Meilen ändert sich hier die Landschaft von Grund auf. Die Sonnige, tropische Küste, die felsigen bewaldeten Berge und schliesslich die endlose trockene Weite der Wüste, in deren Mitte der Salton Sea – ein riesiger Salzsee liegt.

Unser erster Stop nach dem Frühstück ist der Salvation Mountain. Hier hat sich ein Künstler mit tausenden Dosen gespendeter Farbe in der Wüste verewigt und einen Berg gebaut, der buntLiebe und Gott und die Liebe Gottes preist. Auch wenn neben der vielen Farbe sicher auch die ein oder andere pflanzliche Inspiration eingeflossen ist, ist der Berg doch beeindruckend, undviel steiler als man im Fernsehen glauben mochte. Der Berg hatte nämlich eine der Hauptrollen in einer Folge von Germany’s Next Topmodell, bei der die Mädchen den Berg hinunter „walken“ mussten. Was im Fernsehen eine leichte Aufgabe zu sein schien entpuppt sich vor Ort als echte Herausforderung. Wir jedenfalls machen uns bergab auf den Weg aussen herum um nicht zu fallen. Der Volunteer vor Ort erinnerte sich noch an den Dreh und erzählte von dem Müll, den Heidi und ihr Team nach dem Dreh hinterlassen hätten…

Danach gehts wieder on the Road und weiter gen Osten, in den wilden Westen. Die letzten Meilen legen wir dann abseits der Interstate auf der historischen Route 66 zurück. Als wir dieersten Meilen fahren beginnt die Sonne bereits unter zu gehen – und gibt uns spektakuläre Einblicke in die Faszination dieser ersten geteerten Straße quer durch die USA. In Ouatman können wir bei den letzten Sonnenstrahlen noch ein paar Schnappschüsse der alten Gebäude machen, doch dann wird es viel zu schnell dunkel und der Rest der Strecke wird zur Herausforderung. Endlich, in finsterster Nacht erreichen wir Kingman wo wir in einem echt netten Best Western absteigen. Die Dame an der Rezeption gibt uns noch ein paar Tipps wo wir zu der späten Uhrzeit noch Verpflegung kaufen, tanken und eine Kleinigkeit essen können, denn am nächsten Morgen solls es ja wieder früh weiter gehen – zum Grand Canyon.

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