Juhuu, das englische Wetter liegt hinter uns, wie auch England. Doch der Reihe nach. Heute morgen began der Tag nochmals grau und etwas nieselig. Da Linda morgen die ganzen vier Enkel bei sich hat war heute der Tag, um nach Angelsey zu fahren, in das zauberhafte Ferienhaus der beiden das wir nun für die nächsten Tage bewohnen dürfen, bevor es weiter die Küste entlang gen Süden gehegt. Doch zuvor stand noch Manchester auf dem Programm, wo wir einen Blick in das fabelhafte Museum of Science and Industry werfen wollten, ist doch Manchester eine Wiege der Industrialisierung und war Jahrzehnte lang der Motor der britischen und der Weltwirtschaft.

Neben den Textilfabriken die Manchester groß gemacht haben spielen vor allem Eisenbahnen, Dampfmaschinen und andere Errungenschaften von Manchesterern eine große Rolle. Das Museum liegt auf den Gelände einer alten Textilfabrik und der Geruch von Öl und die immer wieder laufenden Maschinen lassen die alte Zeit wieder auferstehen. Vor allem bei Linda kamen Erinnerungen hoch, war doch ihr Vater der Maschinenwärter einer der größten Dampfmaschinen in Manchester.

Danach ging es zu dritt in unserem kleinen Fiat-Floh in Richtung Chester, einer wunderschönen alten Römerstadt, die den Flair des Englands des 16. und 17. Jahrhunderts perfekt erhalten und in eine riesige Shoppingmeile umgewandelt hat, mit wahnsinnig großem Erfolg. Doch bevor wir uns ins Getümmel stürzen könnten waren erst mal unsere Mägen dran – ganz untypisch zog es uns zu Burgern und Pommes Frites beim amerikanischen Schnellanbieter. Frisch gestärkt ging es dann durch die Shops, doch obwohl es viel zu kucken gab, gekauft wurde kaum etwas.

Pünktlich um vier – um der Rush-Hour zu entgehen – ging es dann weiter nach Nordwesten, nach Wales. Direkt hinter der Grenze ins keltische Nachbarland riss der Himmel auf, als wollte uns das Land der Drachen willkommen heißen, glücklich uns den Engländern entrissen zu haben. Wir folgen der Autobahn zur Küste und dann der Küste entlang und das wunderschöne, wilde Land zieht uns in seinen Bann. Durch die Berge am Rande des Snowdonia National Park hin zur Brücke nach Anglesey. Da es sich auf der neuen Brücke staut rät uns Phil, die alte, enge Brücke zu nehmen, durch die der Fiat Grade so durch passt. Dann geht es über enge kleine Strassen die Küßte entlang bis zum Nordost-Zipfel des Landes auf dem das kleine Ferienhaus steht, das wir nun ein paar Tage nutzen dürfen. Nach der Ankuft geht es jedoch gleich weiter, in Beaumaris essen wir die wohl besten Fish and Chips der Welt, direkt gegenüber dem sagenhaften Eisladen von Anglesey. Leider macht dieser zu, während wir noch am Essen Sind, und so gibt es zum Nachtisch nur die sagenhafte Aussicht über die Bucht und aufs Festland, die segelnden Möwen über unseren Köpfen.

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